Letztes Update am Dienstag, den 1.09.2009

Die Verwandlung der Wirklichkeit:
Kunst und Spiritualität nach der Postmoderne

EUR 12,00
Broschiert: 135 Seiten, Farbabbildungen
Verlag: Drp Rosenkreuz; Auflage: 1 (1. Juni 2009)

Begleitbuch zu der gleichnamigen Veranstaltung der Stiftung Rosenkreuz im Gesprächsforum des Kölnischen Kunstvereins

Martin Weyers, Der Künstler und das Unsichtbare. Die Bedeutung von Vision und Mythos für eine zeitgemäße transzendente Kunst; Rüdiger Sünner, "Heilige Spiele". Zum Verhältnis von Spiritualität und Film; Michael Evers, Neuplatonismus nach der Postmoderne; Peter Guttenhöfer, Spiritualität und Kunst. Friedrich Schillers Idee vom "Spiel" als Weg zur Freiheit

>>>Mehr Infos


Im künstlerischen Werk von Martin Weyers fließen divergierende Ansätze zusammen. Es finden sich Anklänge sowohl an die klassische Moderne als auch an traditionelle Altarbilder.

Starken Einfluss auf die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von Martin Weyers hat die Beschäftigung des Künstlers mit naturwissenschaftlichen Evolutionsprozessen, die er als Movens allen Lebens auf geistesgeschichtlicher und mythologischer Ebene gespiegelt sieht. Unter diesem Aspekt versteht der Maler sein Studium der Kunstgeschichte und Philosophie als geistige Ausbildung in den Disziplinen, die sein Kunstschaffen unmittelbar berühren.

Martin Weyers entwickelt in seinen Arbeiten eine eigene, unverwechselbare Bildsprache. Organisch-Figürliches wird auf ein archetypisches Formvokabular zurückgeführt und in abstrakte  Farbräume eingebettet. Menschliche Körper muten wie urzeitliche Idole an; fließende organische Formen entwachsen Gefäßen oder Erdspalten. Labyrinthe symbolisieren Wege spirituellen Wachsens; Computerplatinen markieren Kraftfelder, denen kosmische Energien entströmen. Die zentrierten Bildkompositionen präsentieren sich so als überzeitliche Ikonen.

In mehreren Schichten bauen sich Ölfarbe, Kreiden, Kohle und Sand als bildnerisches Material auf der Leinwand auf. Reale Gegenstände vervollständigen das Relief des Bildes und stellen eine Verbindung her zwischen Bildwelt und Außenwirklichkeit. Buntfarben werden schwarz übergangen und durch Grattagen und Ritzungen sogleich wieder freigelegt.

Martin Weyers entwickelt seine bildnerischen Ideen in verschiedenen künstlerischen Medien, deren Eigenheiten in der jeweiligen Umsetzung stets gewahrt bleiben und einbezogen werden. In einem kontinuierlichen Schaffensprozess inkarniert sich die innere Schau des Malers so in unterschiedlichen Bildfindungen. Die Arbeiten laden den Betrachter zu kontemplativer Auseinandersetzung ein; ihr sakraler Charakter verweist auf spirituelle Welten.

Maria Lucia Weigel

Maria Lucia Weigel studierte Europäische Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ägyptologie. Sie leitete die Bettendorf'sche Galerie "im Schloßgarten" in Gauangelloch/Leimen (Galerie für zeitgenössische afrikanische Kunst), arbeitete für das Melanchthonhaus Bretten (druckgrafische Sammlung), und war als wissenschaftliche Hochschulassistenz im Rektoramt der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe tätig. Seit 2004 freie Kunsthistorikerin.

"Die anspruchsvollen Gemälde setzen die Bildsprache des Informel voraus und laden gemeinsam mit den traumwandlerisch sicher gearbeiteten Radierungen zu einer unbefangenen Annäherung an den Mythos ein."

Dr. Olaf Mückain, Kunstmuseum Heylshof und Nibelungen-Museum, Worms

"Die Arbeiten Martin Weyers' laden ein zu vielfältigen Interpretations-ansätzen. Und das macht ihre Stärke aus: Sie wecken im Betrachter Bilder und Assoziationen, Gefühle und Stimmungen, Archetypen unseres unbewussten Seelenlebens."

Die Rheinpfalz

"Martin Weyers' [...] Kunst lag von jeher die Konzentration auf Geistiges zugrunde: In die zum Teil großformatigen Bilder und Radierungen - vertreten in zahlreichen Privat- und Firmensammlungen im Rhein-Neckar-Raum sowie in der Kunststadt Köln - fließen die Beschäftigung mit westlicher und östlicher Philosophie, Mythologie und Symbolen mit ein. [...] Komplexe Vorgänge in psychologischer Tiefe erhalten bei ihm den nötigen Raum, das Gefühl von Enge gibt es nicht. Fast tröstlich wirken der klaren Bildaufbau, die wiederkehrende Symbolik, die dazu einladen, vertraute Alltagswelten zu verlassen [...]. Dass dabei dann wieder neue Fragen auftauchen, macht den Reiz seiner Bilder aus. Und in dieser Mischung aus Klarheit und Offenheit liegt sicher auch eine der Stärken von Martin Weyers."

Schwetzinger Zeitung

"Was die Technik Martin Weyers' angeht, bleibt nur zu sagen, dass er sich eines einzigartigen und unverwechselbaren Striches bedient. Seine organische, ja fast archetypische Bildsprache wird in einen spektakulären Farbkosmos eingebettet, dessen Plastizität seinesgleichen sucht.

Durch Verwischungen, Abschabungen oder das Untermischen von Sand erreicht Weyers, dass eine schon fast greifbare Verbindung zwischen der wirklichen Welt und der des Gemäldes entsteht. Reliefartig stechen Farben und Formen aus der Tiefe der Leinwand hervor, vermitteln eine spektakuläre Tiefe und bescheren dem Betrachter das Gefühl, selbst mitten im Bild zu stehen."

Wormser Zeitung

"The body of your work addresses the profound mystery of being in cycles and swirls. [...] Truly you have painted a segment of the mysterium tremendum et fascinans. I see in your painting that which provokes terror and yet is wholly gracious and merciful as I cower before the mystery that is both me and completely other than me. You have done a masterful job."

Gayle Rosselini, Autor, Oregon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright 2003 - 2009 Martin Weyers. Alle Rechte vorbehalten

Frame nachladen

Intro  |  Chronik  |  Malerei  |  Grafik  |  Galerie  |  Magazin  |  Kontakt  |  Impressum  |  English  |  sukhavati.de  |  Sitemap

  seit Samstag, den 16. September 2004, dem Geburtstag von martinweyers.com